Gefäßverkalkung führt zum Infarkt - Hausarzt|Stuttgart| Moenchfeld|Praevention|Schulung|Studien|

Akademische Lehrpraxis der medizinischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen
Akademische Forschungspraxis der medizinischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Direkt zum Seiteninhalt

Gefäßverkalkung führt zum Infarkt

letzte Änderung 12.02.2018


Die Koronare Herzkrankheit wird in den meisten Fällen durch Arteriosklerose (umgangssprachlich „Arterienverkalkung“) verursacht. Hierbei bedingen Ablagerungen in den Gefäßwänden eine Versteifung sowie eine zunehmende Verminderung des Gefäßquerschnitts. Die Folge ist eine Beeinträchtigung der Durchblutung und damit eine verminderte Sauerstoffversorgung der Herzmuskulatur. Es entsteht ein Missverhältnis zwischen Sauerstoffbedarf und Sauerstoffangebot, welches als Ischämie oder als Koronarinsuffizienz bezeichnet wird.
Das Leitsymptom der KHK ist die Angina pectoris (Brustenge). Mit zunehmendem Fortschreiten der Erkrankung erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Begleiterscheinungen, wie Herzrhythmusstörungen und Herzinsuffizienz, sowie akuten, lebensbedrohlichen Komplikationen wie Herzinfarkt und plötzlicher Herztod.
Die KHK ist eine chronische Erkrankung, die im Verlauf von Jahren bis Jahrzehnten fortschreitet und unheilbar ist. Die zunehmende Verschlechterung der KHK lässt sich durch Vermeidung oder Behandlung der zugrunde liegenden Risikofaktoren eindämmen. Desweiteren kann die koronare Herzkrankheit medikamentös, durch therapeutische Eingriffe mittels Herzkatheter
und operativ behandelt werden.
Die Koronare Herzkrankheit ist die häufigste Todesursache in den Industrienationen.

weitere Information: Deutsche Herzstiftung

Zurück zum Seiteninhalt