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Akademische Lehrpraxis der medizinischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen
Akademische Forschungspraxis der medizinischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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durch Sauerstoffmangel im Gehirn

letzte Änderung 12.02.2018

80 % aller Schlaganfälle entstehen durch Sauerstoffmangel im Gehirn. Verursacht wird dieser Sauerstoffmangel durch arteriosklerotisch verengte Blutgefäße.   

Ab dem 50. Lebensjahr steigt das Risiko einer Verengung der hirnversorgenden Schlagadern an. Damit steigt die Gefahr, einen Schlaganfall zu erleiden. Für Patienten aus Risikogruppen, wie beispielsweise bei familiärer Häufung von Schlaganfällen, bei Rauchern, bei Fettstoffwechselstörungen, bei Diabetikern und Hypertonikern, kann eine rechtzeitige vorsorgliche Untersuchung sinnvoll sein. Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in den westlichen Industrieländern. In Deutschland erleidet jedes Jahr eine halbe Millionen Menschen einen Schlaganfall. Jeder fünfte ist tödlich, die Hälfte der Betroffenen übersteht das erste Jahr nicht. Solange es keine wirksame Behandlungsmöglichkeit des Schlaganfalls gibt, muss auf die Vorsorge der größte Wert gelegt werden.

Die Untersuchung erfolgt mit Hilfe des nicht invasiven Doppler-Ultraschall-Verfahrens (Duplexsonographie
). Damit kann Ihr Arzt die Beschaffenheit Ihrer Blutgefäße und den Blutfluss innerhalb der Gefäße beurteilen. Die Untersuchung ist risikolos und schmerzfrei.   

Eine Schlaganfall-Vorsorgeuntersuchung dauert wenige Minuten. Mit der Methode lassen sich gefährliche Engstellen der hirnversorgenden Gefäße
entdecken und rechtzeitig behandeln.  

Durchführung
Bei der Doppler-Ultraschalluntersuchung liegen Sie bequem auf einer Behandlungsliege. Zur Untersuchung wird auf den Schallkopf des Ultraschallgerätes ein spezielles Gel aufgetragen. Das Gel ist farblos, geruchsneutral und fühlt sich kühl an.
Mit dem Schallkopf werden die das Gehirn versorgenden Gefäße am Hals untersucht.

Kosten der Behandlung

Da diese Vorsorgeuntersuchung ohne Beschwerden des Patienten nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten ist, werden die Kosten von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen.

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